Ein wichtiges Informationsmedium

Das Projekt "Zeitung in der Schule" an der Mittelschule

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Reisbach. (ob) Über einen Zeitraum von vier Wochen kommt derzeit die „Zeitung in die Schule“. Dahinter verbirgt sich ein Projekt des Straubinger Tagblattes und so erhalten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b der Maximus-von-Imhof-Mittelschule täglich je ein Exemplar des Dingolfinger Anzeigers ins Klassenzimmer geliefert, wo sie auch in den Unterricht mit integriert wird.

So wird nicht nur darin geblättert, sondern vielmehr damit gearbeitet. Damit einhergehend werden Arbeitsblätter durchgenommen, so dass sich der extra angelegte Zeitungshefter bisher schon ganz ordentlich füllte. Man beschäftigt sich mit Rubriken, Schlagzeilen, sucht Lieblingsartikel, schreibt Passagen heraus und anderes mehr.

Zusätzlich bekamen die beiden Klassen Besuch von einer echten Fachfrau.Die Klassenlehrer Stephanie Raith und Tobias Raith konnten dazu die Redakteurin Sonja Kirchensteiner begrüßen. Sie kam aus Landshut, um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern quasi hinter die Kulissen einer Redaktion zu blicken und Wissenswertes zu vermitteln. Einleitend beschäftigte man sich mit der Frage, wie denn so eine Tageszeitung aufgebaut ist. Man warf einen Blick auf die verschiedenen Ressorts und hier wurde schon deutlich dass sie eine wichtige und seriöse Informationsquelle zur täglichen Wissensvermittlung darstellt.

Sonja Kirchensteiner stellte vor allem den Ablauf in der Redaktion heraus. Sie berichtete zunächst, dass dem Beruf Redakteur eine zweijährige Ausbildung, das Volontariat, vorausgeht. Während dieser Zeit ist man bereits vollwertiges Mitglied in dem Team und lernt das Handwerk des Journalisten mit allen Facetten kennen. Die Arbeit wird von der Frage begleitet, was den Leser interessiert. Deshalb beginnt der Tag in der Regel mit einer Konferenz, in der Themen besprochen und Termine verteilt werden. Während mancher auswärts fährt, um bei Geschehnissen vor Ort zu sein, begeben sich andere an ihren Schreibtisch, um Berichte zu verfassen. Denn, am Nachmittag werden die fertigen Texte zu Seiten zusammen gebaut, nachdem der Redakteur auch zuständig ist für das Lay-Out.

Die wichtigste Frage war, wie die Zeitung an die Informationen kommt. Die Redakteurin stellte beispielsweise die Polizei als eine Quelle vor. Von ihr erfährt man, wenn etwas Größeres passiert. Ein weiteres „Standbein“ sind die freien Mitarbeiter, die aus den Gemeinden vom vielfältigen öffentlichen Leben berichten, beginnend von Vereinsveranstaltungen bis hin zur Gemeinderatssitzung. Handelt es sich um überregionale Nachrichten, so bezieht man diese über Agenturen wie die dpa. Auch kam das Thema Bildrechte zur Sprache. Nachdem die Mitarbeiter der Zeitung verantwortungsvoll mit dem Fotoapparat aber auch mit der Auswahl der Motive, sprich den Personen, umgehen, darf die Zeitung die Bilder auch abdrucken.

Nach dem Vortrag blieb jeweils noch Zeit, um die Fragen der Schülerinnen und Schüler zu beantworten.

 

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Redakteurin Sonja Kirchensteiner besuchte die achten Klassen.