Berufsinfos auf Augenhöhe

Ausbildungsscouts besuchten die Maximus-von-Imhof-Mittelschule

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Reisbach. (ob) Am letzten Tag vor den Osterferien erhielten die Klassen 8a und 8b der Maximus-von-Imhof-Mittelschule Besuch von den Ausbildungsscouts der Industrie- und Handelskammer (IHK). Die beiden Klassenlehrer Tobias Raith und Stephanie Raith boten damit den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Berufe kennen zu lernen. Hat doch die Berufsorientierung einen wichtigen Stellenwert erreicht.

Vor allem die Fachraft für Lagerlogistik und die Einzelhandelskauffrau standen dabei im Fokus, nachdem zwei Auszubildende aus ihrem Alltag erzählten. Celina Staudinger und Christine Wagner erschienen gemeinsam mit Christine Wagner. Sie ist Beraterin für berufliche Bildung an der IHK Niederbayern. Die IHK begleitet das Projekt, das bayernweit durchgeführt wird. Nachdem die Lehrlinge aus ihrer Warte über ihren Ausbildungsberuf sozusagen auf Augenhöhe berichteten, können deren Erfahrungen von den Achtklässlern sehr gut in die Entscheidungsfindung, wohin der beruflich Werdegang nach dem Ende der Schulzeit führen soll, mit einfließen. Es ist Tatsache, dass die Schülerinnen und Schüler in der Regel nicht mehr als vier, fünf Berufe tatsächlich kennen. Dabei gibt es doch eine riesige Auswahl. Mit dem Angebot möchte die IHK diese Lücke ein Stück weit schließen helfen.


Celina Staudinger wird bei Rudolph Logistik zur Fachkraft für Lagerlogistik ausgebildet und Vanessa Kollmannsperger erlernt den Beruf der Einzelhandelskauffrau bei Weko in Pfarrkirchen. Nachdem die Lehrzeit bei beiden schon fortgeschritten ist, konnten sie auch viele Eindrücke, positive und negative Erfahrungen und anderes mehr vermitteln. Dabei betraten auch die beiden jungen Referentinnen „Neuland“, nachdem sie erstmalig für die IHK ihren Beruf vorstellten. Sie erzählten, warum sie sich dafür entschieden, was hierbei verlangt wird, wie die Ausbildung konkret aussieht und welche Weiterbildungsmöglichkeiten vorhanden sind.


Zugleich informierten sie über den Ausbildungsalltag. So erhielten die Schülerinnen und Schüler ein authentisches Bild vom System der beruflichen Bildung und der Welt der Ausbildungsberufe. Die Achtklässler konnten anhand von Fragebögen Informationen aus den Vorträgen notieren und bekamen auch die entsprechenden Antworten dazu. Zusätzlich hatten die Besucher Informationsmaterial mitgebracht. In der „Fit-for-Job-Broschüre“ befinden sich neben vielen Beiträgen auch zahlreiche Unternehmen, die ausbilden und Praktikumsstellen anbieten, was für die künftigen Lehrlinge besonders wichtig ist. Unterstützend lagen auch Berufskarten auf, die die Schüler ebenfalls zur besseren Orientierung mit nach Hause nehmen konnten.

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Im Auftrag der IHK gaben die Ausbildungsscouts Einblicke in die Berufswelt.