Nistkästen für Höhlenbrüter gefertigt

Schüler der offenen Ganztagsbetreuung leisten einen aktiven Beitrag zum Vogelschutz

 Nistkasten

Reisbach. (ob) Den Umgang mit Holz und allen nötigen Geräten zu dessen Verarbeitung pflegten Schülerinnen und Schüler der Maximus-von-Imhof-Mittelschule im Rahmen der offenen Ganztagsbetreuung. Dabei konnte am Ende der handwerklichen Aktion jeder Teilnehmer stolz auf seinen Nistkasten sein, der dabei entstand.

Die Organisation übernahmen Gabriele Neubrand-Kussmaul und Hausmeister Matthäus Aigner. Als kompetenten Kursleiter und Ratgeber gewannen sie Erwin Ebnet, der an zwei Nachmittagen vor Ort war. Seines Zeichens gelernter Schreiner ging er den beteiligten Schülerinnen und Schülern helfend und vor allem beratend zur Hand, wobei man beste äußere Bedingungen im Werkraum vorfand. Hier wurde alsbald eifrig hantiert, nachdem die Teilnehmer eine einleitende Einweisung erhielten und schon mal in der Theorie erfuhren, welche Arbeitsgänge vonnöten sind.

Die Bretter mussten ausgemessen und zugeschnitten werden. So wurde zur Stichsäge gegriffen und im Nachgang die Kanten geschliffen. Anschließend wurden die benötigten Löcher für die Verschraubungen vorgebohrt. Nachdem auch das Flugloch vorzubereiten war, beschäftigten sich die Kinder zunächst mit der Tatsache, dass es durchaus verschiedene Größen aufweisen kann, je nachdem welchem Vogel man die Behausung bereitstellen möchte. Sodann mussten die Wandteile zusammengesetzt und verschraubt werden.

Der Nistkasten wurde so konstruiert, dass er sich auch öffnen lässt, um eventuelle Verschmutzungen oder alte Vogelnester zu beseitigen. Jeder durfte nach getaner Arbeit seinen Nistkasten mit nach Hause nehmen und an geeigneter Stelle aufhängen in der Hoffnung, dass die „Wohnung“ tatsächlich auch von den gefiederten Freunden genutzt wird. Ein zusätzliches Exemplar war für die Schule bestimmt.

Nistkasten

Schreiner Erwin Ebnet leitete die Schülerinnen und Schüler zu den verschiedenen Arbeitsgängen an.