"Das ganze Leben ist eine Schule"

Entlassfeier an der Maximus-von-Imhof-Mittelschule"

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Reisbach. (mb) Neun Jahre Schulzeit liegen hinter den 35 Abschlussschülern der Maximus-von-Imhof-Mittelschule. Die Entlassfeier im festlichen Rahmen unterstrich am Donnerstag diesen Meilenstein auf dem Weg der jungen Menschen. Die Redner fanden viele ermunternde Worte, die sie ihnen für die Zukunft mit gaben.

 

EF19 04 Maria Huber umrahmte die Feier.

Eingeleitet wurde der Abend mit einem Wortgottesdienst, zu dem sich die Entlassschüler und ihre Familien in der Pfarrkirche St. Michael einfanden. Zelebriert wurde er von Pfarrer Peter Neugebauer und Diakon Werner Aigner, wobei sich die Schüler in die Mitgestaltung einbrachten. Die musikalische Umrahmung übernahmen Lehrer Konrad Bachmeier am Keyboard und Eva Stich mit der Gitarre.

Anschließend lud der Elternbeirat die Teilnehmer in der Aula zum Sektempfang ein, ehe man später die Plätze zur offiziellen Abschiedsfeier einnahm. Maria Huber, welche den Festakt mit dem Keyboard musikalisch untermalte, stimmte zur Eröffnung „Oxyden“ an, ehe Rektorin Martina Huber die einleitende Begrüßung vornahm und zu diesem Abend viele Ehrengäste benennen durfte, die mit den Schülerinnen und Schülern und deren Familien diesen wichtigen Tag feierten.

Der Großteil nutzte die Chance, gerade in der letzten Zeit, um sich mit guten schulischen Leistungen zu verabschieden. Sie haben den erfolgreichen, 80 Prozent sogar den qualifizierenden Abschluss, erreicht und beruflichen oder schulische Anschluss gefunden. Die Arbeitgeber erwarten, dass die jungen Menschen ihr Bestes geben und sich nicht auf die faule Haut legen. Wer etwas erreichen will, müsse sich anstrengen ohne wenn und aber. „Euch stehen viele Wege offen, das ist nur der erste Schritt.“ Es liege an ihnen, diese Möglichkeiten in die Hand zu nehmen und ihr Leben zu gestalten. Jeder stehe nun allein im Betrieb seinen Mann beziehungsweise seine Frau. Die Rektorin wünschte den ausscheidenden Schülern, dass sie offene, tatkräftige junge Leute werden, die sich in die Gemeinschaft einbringen und nicht nur an sich selbst denken.

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Die Aula war mit vielen Gästen voll besetzt.

Simbachs Erster Bürgermeister Herbert Sporrer betonte, dass der Arbeitsmarkt händeringend nach qualifizierten Menschen suche, die sich engagieren wollen. „Handwerker sind gesucht.“ Das Lernen sei noch nicht vorbei, aber das Rüstzeug für die Zukunft gab ihnen die Schule. Auch erforderte auf, den Mut zu haben, sich zu engagieren, in der Arbeitswelt, in der Gesellschaft und vielleicht in die Politik. Er ermuntert sie aber auch zur Kritik. Wichtig sei, ehrlich und fair miteinander umzugehen. Auch Erster Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner gab Ratschläge mit auf den Weg. „Ich wünsch euch, dass Ihr für eure Arbeit brennt“, denn wenn man mit dem Herzen dabei sei, werde es auch gut. Er hoffte, dass die Heranwachsenden bei der Berufswahl die richtige Wahl getroffen haben. „Das ganze Leben ist eine Schule“. Wichtig sei es, im Kopf jung zu bleiben, sich auch etwas sagen zu lassen.

Elternbeiradvorsitzender Thomas Füracker betonte, dass Fleiß und Anstand nach wie vor gefragt seien. Er ermunterte die jungen Menschen, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Sicher mache jeder seinen Weg und komme an sein Ziel.

Die Klassenlehrerin der 9a Julia Biendl blickte in Gedichtform und mit einem Augenzwinkern auf das Schuljahr zurück, das auch für sie als neue Lehrkraft viel Neues brachte. Sie hatte zusätzlich einen originellen, gelungenen Filmbeitrag vorbereitet, auf dem viele Personen aus der Schule zu sehen waren und zu Wort kamen.

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 Die Schülersprecher begrüßten die Gäste.

Auch Timm Putz, Klassenlehrer der 9b sprach von einem „spannenden Jahr“ für ihn wie für die Schüler. Er betonte, dass Fehler normal seien, wichtig sei es aber, daraus zu lernen. Die Lehrer wollten das Beste aus den Schülern herausholen, denn wenn man viel investiere, erhalte man in der Regel dafür auch den Lohn.Jeder habe seine Stärken. Gemeinsam mit Rektorin Martina Huber übergaben die Klassenlehrer jeweils die Zeugnisse, wofür die Jugendlichen einzeln auf die Bühne gebeten und mit Applaus bedacht wurden.

Einige Schülerinnen und Schüler lieferten besonders herausragende Leistungen ab. In ihrem Zeugnis steht eine „Eins“ vor dem Komma. Maria Puskas, Jessica Füracker, Angelina Thanner, Fabienne Neigert und Thomas Piller wurden hierfür vom Elternbeirat mit einer Aufmerksamkeit bedacht.

Die drei Schülersprecher Fabienne Neigert, Anna-Lena Kulla und Thomas Leimer hatten eine reich bebilderte PowerPoint-Präsentation vorbereitet, die Einblicke in das abgelaufene Jahr und die vergangene Schulzeit gab. Vorweg begrüßten sie die Gäste zu ihrer Abschlussfeier. Danke „für diese fünf tollen Jahre an dieser wunderbaren Schule.“ Auch wurde den Lehrern und Personen, die die Neuntklässler zum „Quali“ hinführten und sie unterstützten und begleiteten, mit Geschenken gedankt.

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Für die „Einserschüler“ gab es Aufmerksamkeiten vom Elternbeirat.