Unterstützung der Schule weiterhin zugesagt

Der Förderverein der Reisbacher Mittelschule richtet den Blick in die Zukunft

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Reisbach. (mb) Es sind so manche „Extras“, die der Förderverein der Maximus-von-Imhof-Mittelschule durch finanzielle Unterstützung ermöglicht. Zugleich übernehmen die Verantwortlichen dank verschiedener Aktionen auch repräsentative Aufgaben. Am Montag wurde darauf Rückschau gehalten und die Vorstandschaft neu gewählt, die, weitestgehend als bewährtes Team, an dem bisher eingeschlagenen Weg festhalten möchte.

Erster Vorsitzender Andreas Steinberger leitete die Mitgliederversammlung im Schlappinger Hof ein und hieß in der Runde Ersten Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner, Altbürgermeister Sepp Steinberger, die neue Schulleiterin Martina Huber, Konrektorin Jutta Schätz, stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Dunja Häringer-Schermer, den Vorsitzenden des Grundschul-Fördervereins Hans Hübner und Marktgemeinderätin Margit Eder willkommen.

Sein Rechenschaftsbericht gab Aufschluss über die Vereinsaktivitäten, wonach Andreas Steinberger bei verschiedenen Ereignissen an der Schule dabei war wie die Evaluierung, Abschlussfeiern, Verabschiedung von Rektor Helmut Schauer oder die Amtseinführung von Nachfolgerin Martina Huber. Die Zusammenarbeit mit dem Grundschul-Förderverein ist konstruktiv und ein Gewinn für beide Seiten. Dazu gehörte etwa die Vorstellung der Vereine beim Michaeli-Markt 2016. Vor allem war man wieder gefordert an den beiden Wochenenden des Weihnachtsmarktes vom Geier-Bräu. Hier wurden Plätzchen, Liköre und anderes verkauft und nachdem das angebotene Sortiment spendiert war, stellt dieser Markt mittlerweile die Haupteinnahmequelle dar. Hinzu kamen Spenden aus der Geschäftswelt wie von privat.

Andreas Steinberger würde sich mehr Mitglieder wünschen. Leider seien stets Austritte zu verzeichnen, wenn die Kinder die Schule verlassen. Um so erfreulicher, dass man andererseits doch auf einen guten Stamm zählen könne, der die Schule unterstützen wolle. Erfreulicherweise stehen Bürgermeister und Marktgemeinderat hinter der Schule, was sich in vielen Bereichen bemerkbar mache, jedoch keine Selbstverständlichkeit sei. So könne das erwirtschaftete Geld tatsächlich für zusätzliche Projekte der Lehrer verwendet werden, was den Schülern zugute komme. Bezuschusst wurden Schullandheimaufenthalte sowie Abschluss- sowie andere Fahrten. Auch der Trommel-Work-Shop oder das Thema Mobbing wurden mit finanziert. Steinberger sah durchaus einen Wettbewerb der Schulen, wenn es um die Zahlen der Schüler und somit um die Standortsicherung gehe, weshalb es sinnvoll sei, diese entsprechend auszustatten.

Er dankte dem bisherigen Schulleiter Helmut Schauer, der 2011 den Förderverein auf den Weg brachte, der jetzigen Verantwortlichen Martina Huber und auch Hans Hübner als Vorsitzenden des Grundschul-Fördervereins für die hervorragende Zusammenarbeit.

Kassierin Viktoria Hofstetter gab den finanziellen Bericht und führte unter anderem aus, dass für die Mittagsbetreuung T-Shirts erworben wurden. Für die Kassenprüferinnen bescheinigte Margit Eder eine ordentliche Führung, ehe mit der einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft zu den Neuwahlen übergeleitet wurde. Diese konnte der Bürgermeister zügig abwickeln. Dabei bleibt Andreas Steinberger auch für die nächsten drei Jahre an der Spitze, neuer Stellvertreter ist Fritz Hein, Schatzmeisterin Viktoria Hofstetter und Kassier Stephan Steinbauer wurden bestätigt und bei den Beisitzern gab es lediglich eine kleine Veränderung. Gewählt wurden Sabine Ertl, Hans Hübner, Thea Schweikl und Theresia Geißl. Die Kassenprüfung übernehmen Margit Eder und Angie Beck.

Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner machte Ausführungen zur Evaluation, einem Vergleich der Schulen innerhalb Bayerns. Dazu kam ein Gremium, bestehend aus drei Lehrern und einem Vertreter aus der Wirtschaft, um eine umfangreiche sowohl rückblickende als auch aktuelle Bewertung durchzuführen mit dem erfreulichen Ergebnis, dass die Mittelschule überdurchschnittlich gut abschnitt. Die Verantwortlichen in der Gemeinde wussten und wissen um die Wichtigkeit, die Schule zu unterstützen. „Wir haben eine gute Basis, auf der wir arbeiten wollen.“ Jüngst wurde der Werkraum mit relativ wenigen Mitteln und einem sehr zufriedenstellenden Ergebnis ertüchtigt. Derzeit stecke man im Brandschutzthema. Es gebe viele Herausforderungen wie etwa die Nachmittagsbetreuung oder die Migration, aber auch darüber hinaus habe man einige Projekte „im Feuer.“ 

Martina Huber hatte schon eine ganze Reihe konkreter Vorhaben parat, bei denen sich der Förderverein einbringen kann. So soll der Schullandheimaufenthalt um ein erlebnispädagogisches Angebot erweitert werden. Abschlussfahrt, Besuch der Buchhandlung zum Welttag des Buches und eine kulturelle Veranstaltung an der Schule wurden zudem genannt. Auch werde derzeit die Lernwerkstatt auf Vordermann gebracht, wozu man neue Materialien benötige. Zusätzlich möchte man Bewegungsspiele für die Pause erwerben und das Schulfest soll mit einem Hip-Hop-Work-Shop kombiniert werden. Heuer startete auch ein Projekt zur Gesundheits- und Sportförderung der Kinder. Der Vorstand freute sich, dass der Grundstein für die nächsten Jahre, gewinnbringend weiter zu arbeiten mit einer motivierten Vorstandschaft gelegt wurde und sicherte Unterstützung zu. In der ersten Vorstandssitzung werde man eine Jahresplanung aufstellen. Für Martina Huber hatte er ein Präsent zum Einstieg in Form von „Nervennahrung“ dabei.


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 Die Vorstandschaft blieb weitgehend unverändert.